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Thema: Leitwert-Elektrode Platin Kalibrierungsdaten

  1. #11
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    Hallo, habe heute meine neue Leitwert elektrode angeschlossen. Habe die selben Werte wie Gsieben mit dem 50ms Flüssigkeit. Habe es dann mit dem Meerwasser kalibriert und da funktioniert es! Woran kann es liegen? Kalibrierflüssigkeit defekt>?

  2. #12
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    was verstehst du unter "Habe es dann mit dem Meerwasser kalibriert" ?

  3. #13
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    Habe einfach mein Meerwasser aus dem Becken genommen. jetzt zeigt er mir 50,9 ms an oder 1,0235 an.
    Der wert von adc 1 ist 21 und von adc2 391 ( bei der Kalibrierlösung kam bei adc2 nur 39 raus!)

  4. #14
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    Und woher weisst du, dass dein Meerwasser 50.9 ms hat?
    Du musst musst einer Lösung kalibrieren, deren Wert vorab bekannt ist. Sonst wird das nichts. Weiter musst du beim Leitwert auf die Temperatureistellungen achten. Am einfachsten ist es die Lösung zuvor ins Aquarium zu halten, und bei der Kalibrierung den Temperaturwert manuell einzugeben.
    Weiter kannst du versuchen die Kalibriertoleranz höher einzustellen
    Geändert von PIWAWT (10.08.2014 um 11:48 Uhr)

  5. #15
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    Just a small remark.........
    AquaMedic has a faulty batch of calibration fluid on the market. If you use this brand, try an other one and see if this works better.
    (Sorry for the English reply, but my German is not that good)

  6. #16
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    Hiho,
    bin zwar Süßwassermäßig unterwegs, da wird im uS Bereich und nicht im mS Bereich gemessen, aber letztendlich ist es das Gleiche, nur eine Frage der Kalibrierung. (1000uS=1mS)
    Als erstes sehe ich das Startposting. ADC 1: 20; ADC 2: 36 Matthias hat dazu geschrieben, das es viel zu wenig ist und da stimme ich zu 100% zu. (bei mir z.B. ADC1 22; ADC2 632)
    Fazit, das passt nicht.
    Jetzt kann man natürlich denken, ok der Kehrwert des Leitwertes ist der Widerstand (R=1/S) und versuchen diesen zu messen. Gute Idee, aber so einfach ist das nicht, bei einer Leitwertmessung gibt man (Standartmäßig) auf einen Pol eine Spannung über eine Wienbrücke mit 1000 Hz, am anderen Pol wird der verbleibende Rest abgenommen, gleichgerichtet und ausgewertet. Also nicht mit einem Multimeter Ohm messen.
    Wie kann man jetzt den Fehler wirklich eingrenzen? Nun last uns etwas messen.
    1. Die Leitwertelektrode
    Es sind zwei Kontakte vorhanden welche über ein Kabel mit den BNC Stecker verbunden sind (hier ist er wohl schon abgeschnitten, aber das ist egal)
    - die einzelnen Platten mit einem Ohmmeter zum BNC-Stecker (oder den Enden des Kabels messen)
    Jede Verbindung muss ca. 0 Ohm haben (Leitungswiderstand des Messgerätes kann es minimal verfälschen)
    Zwischen beiden Platten muss ein unendlicher Widerstand angezeigt werten.
    Ist es so, dann ist die Leitwertelektrode zu 98% OK, wenn nicht ist sie 100% Schrott
    2. Kalibrierflüssigkeit testen. (hier wurden nur 16 Digits zwischen Luft und 50mS angezeigt)
    Kalibrierung aufrufen, Luftkalibrierung wie gehabt, machen und bei der Kalibrierung in der Kalibrierlösung nicht die Elektrode in die Kalibrierlösung sondern ins Aquariumwasser halten, (ok da hat bestimmt keine 50mS, aber irgendwo zwischen 10mS und 25mS, denke ich mal so als Süßwasserfreak ^^) und eichen. Nach dem eichen sollte die Differenz min. 70 Digits betragen.
    Wenn JA dann, ist die Kalibrierflüssigkeit Müll.
    Wenn nein dann ::
    3. Leitwertkarte im Profilux
    Sollten die Test´s 1 und 2 uns zu diesem Punkt geführt haben, liegt es wohl an der Karte oder der Parametrierung dieser.
    - Überprüfen ob die Karte als Leitwerterfassung parametriert ist,
    ansonsten scheint die Karte defekt zu sein, kein 1Khz Signal (kann man mit einem Oszilloskop prüfen, GHL kann hier auch eine andere Frequenz benutzen) oder ADC defekt.

    Hoffe es hilft weiter

    Guenni

  7. #17
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    Also nicht mit einem Multimeter Ohm messen.
    Das kann man zu Testzwecken problemlos so machen, die sich ergebenden Messwerte sind richtig.

    Der Aufwand mit der Wechselfrequenz wird zwar gemacht, ist für die Messung an sich aber unerheblich. Ein normales Multimeter tut es auch.

    Der Grund für die hochfrequente Wechselstrommessung ist ein anderer: Eine Gleichstrommessung würde bei eriner Dauermessung durch Elektrolyse das Wasser in Wasserstoff+Sauerstoff aufspalten. Das ist Knallgas und entsprechend gefährlich. Zudem würde eineder beiden Elektroden elektrolytisch errodiert.

  8. #18
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    Hallo Gunther,
    danke für deinen Einwand, will diesen auch nicht in Frage stellen, vor allen nicht die Aufspaltung in Wasser und Sauerstoff, aber:
    Irgendwann vor ca. 35 Jahren habe ich während einer meiner Ausbildungen ein Leitwertmessgerät gebaut und da gab es die Regel in Ionenleitern (Wasser ist ja auch ein Ionenleiter) muss man das mit Wechselspannung machen, weil sonst elektrolytische Effekte die Messung unbrauchbar machen. Das Messgerät kann man mit den heutigen nicht mehr vergleichen, aber es funkte einwandfrei. Irgendwann früher hatte ich auch schon mal versucht mit einem Ohmmeter den Widerstand zu messen, das war nicht von Erfolg gekrönt. Da habe ich mir dann keinen Kopf mehr drüber gemacht und für mich als Regel festgehalten, in Ionenleitern misst man mit Wechselspannung.
    Nach deinem Post zu Testzwecken kann man es auch mit einem Multimeter messen, habe ich das heute nochmals mit meinen Mitteln überprüft.
    Mein Ausgangswasser 400uS, gemessen mit PL3.1A und (GHL)Platinelektrode; Fluval G3 und einem alten Zeigerinstrument von Bishop. 400uS ist der Mittelwert, zwischen den drei Messgeräten hatte ich eine Abweichung von ca. 30uS. Die Ohmmessung habe ich an der Platinelektrode von GHL am BNC Stecker durchgeführt. (die anderen Elektroden sind nicht frei zugänglich)
    Zuerst habe ich berechnet welchen Widerstand ich zu erwarten habe G = 1 : R = 1 : 400 * 10 hoch -6 = 1 : 0,0004 = 2500 Ohm
    Danach habe ich mit einem Multimeter an der Platinelektrode gemessen, Ergebnis: Kein verwertbarer Wert messbar, meist unendlich, hin und wieder kurzfristige Ohmwerte , welche nicht zuzuordnen. Dann Spitzen vom Multimeter mit Abstand von 0,5 - 1 cm direkt ins Wasser, Ergebnis: Zwischen 4KOhm und unendlich.
    Fazit: Für mich ist das Messen mit einem Multimeter im Süßwasser nicht nachvollziehbar, es kann aber durchaus sein das es im Salzwasser möglich ist, da der Leitwert um ein vielfaches höher liegt. Kann ich mit meinen Mitteln nicht testen und deshalb lasse ich die Möglichkeit offen. Zu der ganzen Messgeschichte möchte ich noch bemerken das ich die ganze Sache einzig und allein von der elektronischen (Elektrotechnik) Seite betrachte, Chemisch verwende ich dabei ohne zu hinterfragen was in Tabellenbüchern angegeben ist.
    Wichtig für mich war bei meinem vorherigen Post wie man den Fehler eingrenzen kann (Elektrode, Kalibrierflüssigkeit oder Erweiterungskarte) und ich denke das man mit meiner Darstellung den Fehler zu 95% lokalisieren kann.

    Günni

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