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Thema: Tunze nanostream 6095 nur zwischen 3,5 und 4,5V steuerbar

  1. #1
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    Standard Tunze nanostream 6095 nur zwischen 3,5 und 4,5V steuerbar

    Hallo zusammen,

    dies ist mein Erster (und wahrscheinlich auch nicht Letzter) Eintrag in diesem Forum. Ich bin seit kurzem stolzer Besitzer eines Profilux 4 und baue damit gerade mein erstes Aquarium auf. Als Strömungspumpen habe ich mich für die Tunze nanostream 6095 entschieden. Nach einigem testen und rumprobieren scheint die Steuerung der Pumpen nur im Bereichen 3,5 bis 4,5 Volt sinnvoll zu funktionieren. Gehe ich unter die 3,5 Volt bleibt die Pumpe stehen (was ja laut Forum normal ist), was mich aber wundert ist dass ab 4,5 Volt keine weitere Leistungssteigerung mehr erkennbar ist. Somit habe ich als Regelbereich nur 1 Volt zur Verfügung - dies führt natürlich zu einer recht groben Einstellbarkeit der Pumpe. Ist ein solches Phänomen bekannt? Ich habe 2 nanostream 6095 und beide verhalten sich gleich - lassen sich also nur innerhalb dieses sehr schmalen Bereichs regeln.

    Gibt es hier einen Trick?


    Viele Grüße,

    Björn

  2. #2
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    Hatte noch nie so.
    Haben Sie alle überprüft?

    thetermpapers.org

  3. #3
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    Hallo Björn,

    hast Du am Tunze Controller den Drehknopf „main power“ auf volle Leistung stehen?
    Auch bei der Einstellung auf externe Controller hat dieser Drehknopf Einfluss auf die maximal mögliche Leistung.
    Ich hatte bei meiner 6040 dies auch nicht berücksichtigt und mich über die geringe Leistung gewundert.

    Gruß
    Volker

  4. #4
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    Hallo Volker,

    ja, das habe ich schon gemacht. Die maximale Leistung lässt sich auch bei mir über den Drehknopf einstellen. Nur ist der Regelbereich über die 1-10V Schnittstelle gefühlt recht klein. Unter 3,5V gehen die Pumpen aus und ab 4,5V scheinen sie auf Volllast zu laufen - jedenfalls kann ich zwischen 4,5v und 10v keinerlei Erhöhung der Leistung mehr feststellen. Wie sieht es in diesem Bereich bei dir aus? Kommt zwischen 4,5v und 10v (soll bei Tunze ja maximal 6,5 V sein) mehr Power aus dem Pumpen?


    Vielen Dank für deine Hilfe,

    Björn

  5. #5
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    Hallo Björn,

    ich kann das im Moment nicht testen, da die Pumpe zur Zeit ausgebaut ist. Ich meine mich aber zu erinnern, dass ich so zwischen 1 bis ca. 7 V merkbar regeln konnte.

    Gruß
    Volker

  6. #6
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    Hallo Volker,

    ich habe zwar wie Björn nur eine Tunze Nanostream 6040, aber die Handhabung sollte die selbe sein..

    - Tunze Controller auf Extern einstellen
    - Main Power auf Maximum einstellen

    In der GHL Control App / GC findest Du folgendes unter ...

    Extras - Strömungspumpen - Strömungspumpe 1 (bei mir) verschieden Einstellungen..
    Ganz unten gibt es einen Punkt

    - Pumpenzuordnung:

    Pumpe Zustand Minimum Maximum (Symbol)

    Klicke auf das Symbol... (zstl. Einstellungen) und es öffnet sich ein weiteres Menü zum Einstellen Deiner Pumpe

    Hier kannst Du die Pumpe noch begrenzen zstl. zum o.g. Drehknopf Mainpower am Tunze Controller.
    Einfach mal prüfen oder ggf. Maximum auf 100% stellen und speichern.



    Weiterhin würde ich bei der 1-10V Schnittstelle die Skalierung anpassen..
    Diese Skalierung der Schnittstellen findest Du in der GHL Control App / GC unter ...

    - 1-10V Schnittstellen - Schnittstelle 1 (bei mir)

    Heißt im Klartext, Deine Pumpe beginnt erst bei ca. 4.5V zu arbeiten, damit ergibt sich für das zugehörige Ausgangssignal..

    U min. 4,5V => 0%
    U max. 10V => 100%


    1-10V-Schnittstelle.jpgStrömungspumpe Einstellungen.jpgStrömungspumpe zstl Einstellungen.jpg




    Hoffe es hilft Dir weiter bzw. Du hast die Pumpe bereits nach Deinen Wünschen am Laufen..


    Gruß
    Heiko

  7. #7
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    Hallo Heiko,

    vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Diese Einstellungen hatte ich alle auch so weit vorgenommen und auch verstanden Das Problem bei mir ist halt, unter 3,5 V Ausgangsspannung die Pumpe ausgeht (was ja normal ist), aber dass Werte von über 4,5V gefühlt keine weitere Steigerung der Strömungsleistung mehr hervorrufen.

    Getestet hatte ich dies, indem ich in der Strömungsgruppe die Pumpe auf Minimum und Maximum = 100% gestellt habe. Dann wird ja immer der in der 1-10V Schnittstelle eingestellte U max. Wert an die Pumpe gesendet. So konnte ich durch verändern der U-Max Werte in der 1-10V Schnittstelle ja eine beliebige Spannung testweise an die Pumpe schicken. Das habe ich auch getan und konnte so sehen, dass zwischen 3,5V und 4,5V die Leistung zugenommen hat und nach 4,5V die Leistung gleich hoch geblieben ist.

    Wie gesagt, diese Einstellung habe ich nur so vorgenommen um die Min und Max Spannungen der Pumpen herauszufinden. Im normalen betrieb habe ich die Pumpen so ähnlich konfiguriert wie du - nur halt mit dem Unterschied, dass ich U min = 3,5 und U max = 4,5 V gesetzt habe. Setzte ich U max halt höher, dann sehe ich kaum eine Veränderung der Leistung, dann dann ja 10% - 100% in den Einstellungen der Strömungsgruppe Werte über 4,5V ausgibt. Und hier kommt mir halt komisch vor, dass die Pumpen in dem Bereich über 4,5V immer auf Max zu laufen scheinen.

    Ich hoffe das ist halbwegs verständlich

    Vielen Dank und viele Grüße,

    Björn

  8. #8
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    Hallo Björn, (Sorry, wegen Volker )

    ich lese immer "gefühlt" keine Veränderung...


    Aber Du kannst schon an der zugehörigen 1-10V Schnittstelle (bei mir die erste, s.Bilder) sehen, dass bei 100% auch 10V ausgegeben (Übersicht Schnittstellen / ggf. Extra => Strömungsgruppen => Strömungspume xy => Pumpenzuordnung: Zustand) werden...
    Auch hast Du ..
    - die richtige 1-10V Schnittstelle einer und vor allem der richtigen Strömungspume zugeordnet..
    - auch wäre zum Testen, der Modus "Permanent" vielleicht hilfreich...
    Nicht, dass evtl. ein anderes Signal an die jeweilige Pumpe gesendet wird (Beleuchtung)...


    Ich meine mich auch zu erinnern, dass es bzgl. Tunze Stömungspumpen unterschiedliche Kabel gibt. (https://www.aquariumcomputer.com/de/...rofilux-tunze/)

    - Der Anschluss erfolgt über die Buchsen der 1-10 V Schnittstellen L1/L2 oder L3/L4 oder L5/L6.
    - Das Adapterkabel Tunze 1 regelt dabei über die Schnittstellen L1/L3/L5, das Adapterkabel Tunze 2 regelt über L2/L4/L6 .

    Ehrlich gesagt habe ich bei meiner Pumpe auch noch nicht wirklich geprüft, was gefühlt oder real diese Einstellungen bewirken...
    Kann mir aber vorstellen, dass man es nicht wirklich sehen oder ertasten kann.

    Evtl. einen leichten / mittelschweren Gegenstand ins Becken vor der Pumpe, an einen Faden hängen.. (darf nicht Schwimmen )

    Dann nochmals mit den Werten 1 - 100% spielen.. Es müsste vielleicht dann so aus der gefühlen eine reale Wahrnehmung werden?


    Gruß
    Heiko

  9. #9
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    Hallo Heiko,

    danke für deine Antworten.

    Bei den Tests bin ich mir schon sicher wie viel Volt da zur Pumpe geschickt werden. Das wird ja auch in der Übersicht der 1-10V Schnittstelle angezeigt - also hier gibt es keinen Fehler. Ich kann halt von 3,5 - 4,5 Volt explizit Werte an die Pumpe schicken und merke direkt eine Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit. Mit dem "gefühlt" hast du natürlich recht. Ich habe als Indikator immer einfach die Hand vor die Pumpe gehalten und zusätzlich die Geräuschentwicklung hergenommen Mit diesem "Indikatoren" wird es halt zwischen 3,5 und 4,5 Volt linear stärker und dann ab 4,5 Volt bleibt es gleich. Wenn ich die Strömung und Geräusche bei 4,5 Volt mit der Strömung vergleiche die bei manueller Regelung am Controller bei 100% anliegen erscheint es mir identisch

    Ich merke halt dass wenn ich die Pumpen so ansteuere dass z.B. eine Sinuswelle zwischen 4,5 und 7 Volt erzeugt wird keine Wellen im Becken sichtbar sind, sondern eine konstante Strömung anliegt. Wenn ich hingegen die Welle zwischen 3,5 und 4,5 Volt definieren, dann gibt es ordentlich Wellen.

    Die Verkabelung ist bei mir so wie du es schreibst - habe den Splitter und die Kabel Tunze 1 und 2. Hier bin ich mir auch sicher dass alles stimmt. Die Pumpen lassen sich auch getrennt richtig ansteuern. Reagieren meiner Meinung nach aber nur in diesem kleinen Bereich zwischen 3,5 und 4,5 Volt.

    Viele Grüße,

    Björn

  10. #10
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    Hallo Björn,

    also ich kann nur für mich sprechen, mit meinen Einstellungen oder anderen funktioniert meine Strömungspumpe für mich zufriedenstellend.
    Ich möchte auch in meinem Becken keine richtigen Wellen erzeugen, sondern nur eine zstl. Strömung zu der eigentlichen Pumpenströmung..., halt Süßwasser - Aquarium.
    Keine Brandung etc. wie man für ein Salzwasser - Aquarium anstreben sollte..


    Dennoch hat es mir keine Ruhe gelassen und heute nochmals mit meiner Tunze herumgespielt und verschiedenste Einstellungen probiert.

    Test:
    Faden - Gewicht und vor die Tunze in Wasser gehängt...
    Verschiede Einstellungen seitens der Steuerung 0-100% bzw. 1.10V Schnittstelle probiert.

    Ergebnis:
    Bei 1% hängt das Gewicht einfach nur vor der Tunze..
    Bei 100% schwimmt das Gewicht fast an der Wasseroberfläche
    usw.
    Ebenso muss ich feststellen, dass die Pumpe visuell betrachtet nicht direkt das macht, was das Control Center oder die Connect App anzeigt.
    Hier gibt es schon einen zeitlichen Versatz..., sei es drum.

    Aber was ich ebenso feststellen konnte, wenn die Pumpe die Geschwindigkeit ändert, also die Strömung stärker oder schwächer wird, gibt die Tunze anfänglich einen anderes Geräusch (vermeintlich Vibration) wieder..
    Dieses Geräusch ist aber nur in einem bestimmten Bereich für mich wahrnehmbar.., obwohl die Gewicht wie verrückt im Becken pendelt...


    Vielleicht solltest Du mal versuchen nicht mit Skalierung der 1-10V Schnittstelle herum zu probieren, sondern vielmehr diese fest auf min. 3V und max. 10V zu stellen und stattdessen mit der Wellenart und Dauer etc. zu probieren...
    Vielleicht wirst Du dann den von Dir gewünschten "Brandungseffekt" in Deinem Aquarium erkennen können.

    Alternativ kannst Du die Pumpe(n) auch ohne PL4 über den Tunze Controller ansteuern, kannst Du dann einen Unterschied erkennen?


    Zumindest klappt es bei mir..., weitere Ideen hab´ ich dann auch nicht mehr!
    Sorry und weiterhn viel Erfolg

    Gruß
    Heiko

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