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Thema: Präziser Wasserstand mit Doser 2.1 per Niveauregelung / ATO-Function und 1 Sensor?

  1. #1
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    Standard Präziser Wasserstand mit Doser 2.1 per Niveauregelung / ATO-Function und 1 Sensor?

    Hallo zusammen,

    ich nutze seit einiger Zeit den Doser 2.1 SA für die automatische Dosierung von Düngern und bin damit auch sehr zufrieden. Vor einer längeren Urlaubszeit habe ich dann auch angefangen, dem Verdunstungsverlust entgegenzutreten: Je nach Umgebungstemperatur habe ich an meinem offenen 200l-Becken zwischen 1 und 1,5l Verlust pro Tag, die ich zunächst über eine Zeitintervallsteuerung statisch mit 10-12 Dosen á 100ml pro Tag versucht habe zu kompensieren, war damit aber nur bedingt zufrieden und habe mir daher nun einen Wasserstandssensor besorgt, um das ganze präziser steuern zu können. So recht überzeugt mich das aber bisher auch nicht, da der Abstand zwischen dem unteren und dem oberen Schaltpunkt doch recht groß ist. Der Effekt ist nämlich, das doch schon recht viel Wasser verdunstet sein muss, bevor die Füllstandsregelung überhaupt anspringt und dieses Delta mit der empfohlenen maximalen Laufzeit der Doserpumpe von 15 Minuten nicht aufgefüllt werden kann. Zur Sicherheit habe ich einen entsprechenden Timeout auf 15 Minuten gesetzt, der also im Prinzip bei jedem Schaltvorgang zuschlägt. Da hilft auch die Funktion "Fehler automatisch zurücksetzen" leider nicht wirklich viel.

    Ich bin daher nun auf der Suche nach einer Lösung, die den Wasserstand verlässlicher auf einem gleichbleibenden Niveau hält, konnte aber weder in den Beschreibungen, noch hier im Forum so recht was finden und hoffe daher aufs "Schwarmwissen" ;-).

    Aktuell geht meine Überlegung dahin, doch wieder regelmäßig eine bestimmte Menge Wasser x in y Intervallen zuzuführen, das Ganze jedoch über den Niveausensor am oberen Schaltpunkt zu begrenzen. Wenn die Anzahl der Intervalle häufig genug gesetzt wird, dürfte die Menge des zwischenzeitlich verdunsteten Wasser sehr gering sein, so dass die maximale Laufzeit der Pumpe unter den 15 Minuten bliebe. Soweit die Theorie. Ich hab nur noch nicht rausfinden können, wie ich eine entsprechende Logik am Doser definieren kann? Habe da gerade einen Knoten im Kopf - hilft mir da vielleicht den Sensor zu invertieren? Danke für Eure Hilfe!

    LG & einen schönen Abend,
    Mathias

    Habe mal die verschobenen Umlaute korrigiert, dass konnte man ja kaum lesen... ;-)
    Geändert von Mathias J. Böhm (17.05.2019 um 08:20 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    Hallo Matthias,
    mit dem Doser 2 ist diese Menge zwar möglich, aber meines Erachtens nicht sinnvoll. Dafür nutze ich den Maxidoser. Alternativ geht aber auch jede kleinere Aquariumpume.
    Ich benutze unter anderem einen optischen Sensor, der regelt so aus dem Bauch heraus geschätzt auf etwa einen halben Zentimeter genau. Ist im Technikbecken ausreichend, im Aquarium wahrscheinlich nicht.
    Hoffe, das hilft
    viele Grüße
    Holger

  3. #3
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    Standard

    Hallo Holger,
    danke für Deine Antwort, die zumindest schon mal etwas weiterhilft.

    Im Prinzip stehe ich ja vor 2 Herausforderungen:
    1) die stetig nachzufüllende Menge erscheint auf Dauer für den vorhandenen Doser zu hoch. Das könnte ich alternativ auch über einen Wechsel auf eine Lösung mit einer "normalen" Pumpe in einem Reservoir lösen. Voraussetzung wäre doch dann aber die Steuerung über einen Profilux statt über den Doser in der Stand Alone-Variante?
    2) die Regelung über den einen Niveausensor ist mir zur grob granular, da zwischen unterem und oberen Regelungspunkt rund 1cm liegt und damit der Wasserstand im Becken schon sehr deutlich schwankt. Ich würde das gern irgendwie auf ein gleichbleibenderes Niveau einregeln, auch um die nervenden Kalkränder zu vermeiden (gh > 13°...), daher auch meine o.g. Idee, das durch regelmäßiges zeitgesteuertes Nachfüllen bis zum oberen Schaltpunkt zu realisieren. Habe beim Doser nur keine solche Funktion finden können - würde mir denn der Profilux da irgendwie helfen? Oder würde der Einbau eines 2. Sensors nicht auch schon was bringen, z.B. durch so versetzte Montage dass der obere Schaltpunkt von Sensor 1 nur knapp oberhalb des unteren Schaltpunkts von Sensor 2 liegt? Dann müsste doch die Pumpe (oder der Doser) bei abgesenktem Wasserstand auf den Sensor 2 reagieren und bei Erreichen des oberen Punkts vom Sensors 1 wieder ausschalten. Das müsste man doch theoretisch so tunen können, dass dann die Schaltung zwar häufig, aber immer nur mit relativ wenig Nachfüllmenge erfolgt...?
    Viele Grüße,
    Mathias

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