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Thema: Doser 2.1 dosiert unterschiedlich

  1. #11
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    Hi Stefan -

    Den Thread in diesem "anderen Forum" kenne ich.
    Die User dort haben Dir im Prinzip das Gleiche gesagt, was ich hier versucht habe Dir zu vermitteln.
    Ich bin auf Deine Anfrage angesprungen, weil ich sicher war Dir weiterhelfen zu können (und weil es mir Spass macht, meine Erfahrungen weiterzugeben), hatte ich doch ein ganz ähnliches Problem erfolgreich für mich gelöst, übrigens auch ohne die Unterstützung des offiziellen Supports.
    Dann hattest Du zusätzlich die Geschichte mit der vermuteten falschen Berechnung in's Spiel gebracht...
    Meine Tests haben Deinen Verdacht bestätigt.

    Deinen Unmut kann ich ein Stück weit nachvollziehen, nicht zuletzt deswegen, weil ja doch in der Zwischenzeit einiges an Zeit Vergangen ist, und zwar ohne den von Dir gewünschten Input durch Offizielle Firmenvertreter.

    Ich selber bin seit gefühlten zig Jahren GHL Kunde, und das eine oder andere Mal ging es mir genauso, daher nochmals Verständnis für Dich!
    Also - Antworten auf Anfragen sollten in zumutbaren Wartezeiten sein, und zwar immer!
    Mehr möchte ich dazu nicht sagen, sonst wird es zu sehr "Off Topic"!

    Aus Deinem Beitrag oben geht jedoch hervor, dass Du scheinbar nicht verstehst, dass sich hier zwei Dinge sozusagen "überlagern":
    - Zum Einen die falsche interne Berechnung der angezeigten Dosiervolumina (Software sollte schon in der Lage sein genau zu rechnen; In diesem Fall hier jedoch eigentlich kein Beinbruch, und mit dem unterschiedlichen Dosieren hat dies aber auch rein gar nix zu tun!)
    - Und zum Anderen die Probleme die entstehen, wenn man quasi eine "Pumpenkopplung" durchführen will, um als Ergebnis über zwei Pumpen identische Mengen dosieren zu können.

    Was hierbei alles eine Rolle spielt, und was dabei zu beachten ist, habe ich in nahezu allen Details penibel erklärt.
    Du mußt es lediglich umsetzen - dann ist Deine "Pumpenkopplung" gleich erledigt! Warum machst Du es nicht?

    Wenn ich Dich nochmal persönlich ansprechen darf Stefan - und bitte nimm mir das nicht übel, es ist in keinster Weise Böse gemeint:
    Was ich nicht verstehe: Warum bist Du nicht zufrieden, obwohl und trotzdem Du ausführlich begründete Hinweise und Anleitungen erhalten hast?
    Man hat Dir doch die Lösungen für all Deine Fragen präsentiert?!
    Nur weil hier ein Kunde antwortet, und kein Offizieller?

    OK - so könnte man denken, aber zielführend ist solche Denke nicht.
    Wie auch immer, ich nehme dies zum Anlass, mich jetzt und hier aus diesem Thread auszuklinken, da alles Wichtige (was Dir weiterhilft) bereits gesagt ist.

    Happy Reefing,
    Udo
    Geändert von Ramirezi (21.03.2018 um 14:02 Uhr)

  2. #12
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    Standard

    Hi Udo,

    deine Antworten waren wirklich sehr verständlich und gut erklärt. Die Änderung der Kalibrierung habe ich auch bereits versucht so anzupassen, leider mit mittelmässigen Erfolg weil ich aktuell meine Calcium Dosierung vermehrt anpassen musste. Aber mit deiner Anleitung und der Erhöhung und Senkung in 0,5 ml Schritten wird es sicher noch.

    Vielleicht denke ich auch irgendwo Falsch und sehe deshalb den Zusammenhang zwischen Software und tatsächlicher Dosierung im direkten Zusammenhang :-/
    Wenn ich die Dosiermenge jetzt ändere dann müsste ich die Kalibrierung immer wieder etwas anpassen, richtig?

    Gruß
    Stefan

  3. #13
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    Lächeln

    Hi Stefan,
    wenn Du soo nett fragst, kann ich ja fast nicht wiederstehen ...

    Zitat Zitat von Stefan_h Beitrag anzeigen
    ... Wenn ich die Dosiermenge jetzt ändere dann müsste ich die Kalibrierung immer wieder etwas anpassen, richtig? ...
    FAST richtig Stefan! Denke an das was ich Dir eingangs gesagt habe:
    - Lege Dir eine Leitgröße zurecht, von mir aus Pumpe P3
    - Die belässt Du mit allen Einstellungen so wie sie ist
    - Dann betrachtest Du im Vergleich zur P3 nur die Flüssigkeitspegel der P4 über die Tage,
    - und veränderst die Kalibrierung nur der P4 so lange (rauf oder runter; jenach dem) bis die Flüssigkeitspiegel über längere Zeit hinweg gleich bleiben, so wie eingangs beschrieben.
    - Wenn das dann endlich erreicht ist - NIX MEHR an der Kalibrierung der P3/P4 ändern,
    - es sei denn es ergeben sich andere Dosiermengen.
    - Dann an beiden Pumpen NUR DIESE Dosiermengen ändern, und nichts anderes!

    Evtl. Änderungen an der Kalibrierung der P4 können sich durchaus noch im Verlauf der dann folgenden Wochen ergeben.
    Allerdings wären das dann nur noch sozusagen Feinjustagen, sollte sich der Flüssigkeitspiegel der P4 im Vergleich zur P3 im Verlauf der Wochen doch noch etwas verändern.

    Nach dieser Methode fahre ich jetzt meine 3 Liter Kanister leer, ohne jede Änderung an der Kalibrierung der beiden Pumpen, und das über 3 Wochen hinweg!
    Das ist ein relativ langer Zeitraum, in dem die beiden Flüssigkeitsspiegel wirklich so ziemlich identisch sind.

    Selbstverständlich muss auch ich hin und wieder meine Ca-1/Ca-2 Dosierungen ändern.
    Aber wie gesagt, dann nur die Dosiermengen für beide Pumpen gleich einstellen, und bloß nix mehr an der Kalibrierung ändern!

    Verstanden???

    Zitat Zitat von Stefan_h Beitrag anzeigen
    ... Vielleicht denke ich auch irgendwo Falsch und sehe deshalb den Zusammenhang zwischen Software und tatsächlicher Dosierung im direkten Zusammenhang
    Die Mengen der von Dir so genannten "Tatsächlichen Dosierung" unterliegen in der Praxis lediglich den Variationen, die ich Dir unter "Fehlerquellen" im Beitrag #2 genannt habe.
    All das beeinflusst den Kalibrierwert, den Du bei einer Pumpe eintragen musst, um letztendlich das gemeinsame Ziel (gleiche Flüssigkeitsstände für P3/P4) zu erreichen!

    Auch verstanden???
    Geändert von Ramirezi (21.03.2018 um 15:54 Uhr)

  4. #14
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    Hallo Stefan, hallo Udo,

    mit großem Interesse habe ich Eure Diskussion verfolgt. Das exakte Dosieren ist wirklich nicht ganz einfach.
    Für Stefan ist es ja schon ein Problem, daß die Füllmengen unterschiedlich ausfallen, obwohl die Einstellungen die gleichen sind. Den Vorschlag von Udo mit den zwei freien Pumpen kann man jedoch m.E. auf einfache Art und Weise umgehen.
    Nimm doch einfach einmal zwei Pumpen, die physikalisch gar nicht vorhanden sind und mache dort die gleichen Einstellungen, z.B. Pumpe 13 und 14. Dann kannst Du beliebig oft dosieren und sehen, ob Abweichungen in der Anzeige vorhanden sind.

    Wenn diese Ergebnisse gleich sind, dann kann es ja nur noch an physikalischen Eigenschaften liegen, wie z.B. unterschiedliche Dichte, Länge der Schläuche, Art der Schläuche, effektive Geschwindingkeit der Pumpen. Letzteres würde wohl zu unterschiedlichen Füllständen führen, aber eigentlich müßte dann die Anzeige gleich sein.

    Ich hoffe, ich habe Euch nicht zu sehr verwirrt.
    Wirklich schwach ist hier aber die Reaktion von GHL.
    Gruß Peter

    ProfiLux 3.1T ex (FW 6.33) , 3 * Powerbar 5.1 (1.01), ProfiLux Touch (1.06), 2 * Doser 2.1 Slave (1.24), GCC Version 1.1.1.2

  5. #15
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    Ich habe den Test jetzt gemacht und es ergaben sich relativ schnell die Abweichungen bei der Berechnung, diesmal aber gleichmässig. Die Kalibrierung der Pumpen war identisch.

    Auch habe ich die Kalibrierung meiner Pumpe gem. Empfehlung im Beitrag 2 weiter etwas angepasst. Die Kalibrierungswerte sind aktuell fast identisch und die Abweichung bei der Berechnung nur noch sehr gering.


    Gruß
    Stefan

  6. #16
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    @Matthias, kannst du auf dieses Problem reagieren? Ich bestätige das auch.

  7. #17
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    Hallo

    Danke für die Hinweise.

    So wie es aussieht stimmt die Dosierzeit und damit die Dosiermenge exakt.
    Allerdings scheint die Subtraktion im internen Füllstandszähler durch Rundung ungenau, evtl. durch Wandlung von Float zu Integer. Das muss ich untersuchen.

    Falls hier Handlungsbedarf ist wird das bei den nächsten Updates verbessert.

    Auf jeden Fall wird das dosiert, was gewünscht ist, nur der interne Füllstandszähler geht offenbar etwas schneller runter als angebracht.
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  8. #18
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    Ok, Danke :-)

  9. #19
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    Zitat Zitat von Matthias Beitrag anzeigen
    ... Allerdings scheint die Subtraktion im internen Füllstandszähler durch Rundung ungenau, evtl. durch Wandlung von Float zu Integer. Das muss ich untersuchen.
    Servus @Matthias,

    Bei meinen 3 Literer Dosierbehältern muss ich die Gesamtmenge auf ca. 3400mL stellen, damit die Restmengenanzeige bei fast leerem Behälter mit den errechneten Werten in der APP korreliert!
    Da muss also ein deutlich größeres Problem vorliegen, als lediglich Rundungsfehler, die sich eigentlich nur in der dritten oder vierten Nachkommastelle bemerkbar machen sollten.
    Dieser deutlich über 10% liegende Fehler muss also tieferliegende Ursachen haben.

    VG, Udo

  10. #20
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    hm, oben ging es um ca. 1% Abweichung, hier aber um 10%?

    Seltsam, dass dann auch noch die Abweichungen unterschiedlich sind. Ich hätte erwartet, dass dder Fehler prozentual immer gleich ist.

    Könnte ich ein paar mehr Infos haben: Wie oft wird welche Menge dosiert?
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