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Thema: Doser-2.1: Wie dosiere ich auf 2 Kanälen die exakt gleichen Mengen? (Pumpen-Kopplung)

  1. #1
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    Standard Doser-2.1: Wie dosiere ich auf 2 Kanälen die exakt gleichen Mengen? (Pumpen-Kopplung)

    Eine Frage bitte an die Fachleute hier:

    Aufgabenstellung:

    Ich möchte quasi so etwas wie eine Pumpenkopplung erreichen:
    Im Prinzip also so tun, als ob 2 Pumpen auf einer Antriebswelle sitzen würden.
    Sprich: 2 Pumpen sollen möglichst genau die gleiche Menge dosieren, und das über ca. 2 Wochen.
    Nach Möglichkeit so genau, dass ich über die Behälter-Füllmenge (1,5 Liter) nicht alle 2 Tage per manueller Dosierung die Flüssigkeitsstände angleichen muss.


    (Es geht hier um die täglich einmalige Dosiermenge von je ca. 125 ml Calcium-1 und -2.
    Eine solche Aufgabe ist glaube ich heutezutage Standard - daher also sicher eine Fragestellung von allgemeinem Interesse.)

    Da die Anlage neu ist, habe ich nach dem Kalibrieren die beiden Kanäle auf den gleichen ausgeliterten Wert (40 ml bei Speed-3) gesetzt.
    Dennoch ergeben sich nach 3 Tagen bereits Unterschiede von einem Kanal zum Anderen von ca. 10 sec. Laufzeit pro Tag (an der geringer dosierenden Pumpe).
    Jetzt kann man sich da natürlich via "Trial and Error" schrittweise herantasten, und den ausgeliterten Wert der Pumpe die weniger dosiert, schrittweise heruntersetzen (damit beim Dosierzeitpunkt mehr dosiert wird), bis es wieder passt...

    Das muss doch irgendwie auch "eleganter" gehen? ...

    Dazu wäre es hilfreich zu wissen:
    - Wie wird der ausgeliterte Wert intern verrechnet?
    - Wie erfolgt die Laufzeitsteuerung der Pumpen?
    - Wird von ml/min auf ml/sec heruntergerechnet, und dann letztlich mit dem eingegebenen Sollwert multizipliert?

    Eine Kenntns dieser Parameter würde es mir sehr erleichtern, die notwendigen Korrektur-Schritte bis zur Angleichung gering zu halten.

    Darüber hinaus - falls dies tatsächlich von allgemeinem Interesse sein sollte:
    - Könnte man dann für den Fall einer solchen "Pumpenkopplung" zukünftig so etwas wie einen "Korrekturfaktor" einfügen, um die ganze Geschichte einfacher zu handhaben?


    Jede Idee dazu ist mir herzlich willkommen!

    VG, Udo
    Geändert von Ramirezi (05.10.2017 um 16:28 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    Sollte bei beiden Pumpen der gleiche Dosierplan eingestellt sein, oder beide auf den selben Schaltkanal reagieren, bitte ich Sie die Pumpen nochmals zu kalibrieren und die genaue Durchflussmenge zu ermitteln.
    Die Pumpen sollten bei gleicher Aktivität auch das selbe dosieren.
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  3. #3
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    Standard

    Zitat Zitat von Marc Beitrag anzeigen
    ... Die Pumpen sollten bei gleicher Aktivität auch das selbe dosieren.
    Herzlichen Dank für Ihre Antwort @Marc!

    In der Zwischenzeit habe ich gelernt:

    - Die Pump-Kapazität/min ändert sich nach Inbetriebnahme innerhalb von einer Woche sehr deutlich!
    - (Dies wird wohl den Santoprene-Schläuchen geschuldet sein, deren Volumen sich durch walken einfach ändert.)
    - Allein diese Nachkalibrierung brachte jetzt einen Volumenunterschied von 2ml/min zu Tage (Ca-1: 39ml/min zu Ca-2: 41ml/min)
    - Vorher war dies 40 zu 40ml/min - Allerdings mit U.-Osmosewasser nach einer gewissen Einlaufzeit für die Santoprene-Schläuche ausgelitert
    - Letzteres war einer der Hauptfehler: Ihr weist irgendwo daraufhin, man könne eine Briefwaage verwenden ...
    - Dies macht jedoch nur dann Sinn, wenn die zu dosierende Flüssigkeit dem spezifischen Gewicht* von Wasser entspricht, und dies ist zumindest in der Seewasser-Aquaristik wohl so gut wie nie der Fall!
    - * NUR dann entspricht 1l Wasser einigermaßen genau dem Gewicht von 1Kg (die Temp. des Wassers dabei auch noch außer Acht gelassen ...)
    - Also habe ich mir einen Labor-Messzylinder mit 50ml besorgt ==> Kann ich nur jedem Empfehlen! <== Der brachte dann diese Unterschiede zu Tage!

    Ich habe dann mal die beiden Flüssigkeiten Ca-1 und Ca-2 nachgewogen, um zu ermitteln, ob sich dieser Eindruck bewahrheitet, und siehe da, es ist tatsächlich so:
    Es gibt einen doch ganz erheblichen Gewichts- und damit auch Dichte-Unterschied (Es sind dies die SANGOKAI Konzentrate vor dem Ansetzen der Gebrauchslösung):
    - Ca-1 wiegt 1419g
    - Ca-2 wiegt 1146g

    Demzufolge: Bei gleichen Kal.-Werten, wie ich es am Anfang eingestellt hatte (40 zu 40), können die Pumpen also unmöglich das Gleiche dosieren!

    Ich lasse jetzt den Doser (frisch Kalibriert) nochmals 2 weitere Tage laufen, und werde mir dann ansehen, ob sich signifikante Pegel-Unterschiede im Dosierbehälter einstellen.

    VG, Udo
    Geändert von Ramirezi (09.10.2017 um 17:31 Uhr)

  4. #4
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    Die Lösung zu dieser Aufgabenstellung ist hier beschrieben:

    http://forum.aquariumcomputer.com/sh...nterschiedlich

    Dort geht es um eine Schritt für Schritt Beschreibung, wie man zwei Pumpen quasi miteinander paart, so dass die Dosierten Volumen über längere Zeiträume hinweg gleich bleiben!

    Happy Reefing,
    Udo

  5. #5
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    Standard

    - Letzteres war einer der Hauptfehler: Ihr weist irgendwo daraufhin, man könne eine Briefwaage verwenden ...
    - Dies macht jedoch nur dann Sinn, wenn die zu dosierende Flüssigkeit dem spezifischen Gewicht* von Wasser entspricht, und dies ist zumindest in der Seewasser-Aquaristik wohl so gut wie nie der Fall!
    - * NUR dann entspricht 1l Wasser einigermaßen genau dem Gewicht von 1Kg (die Temp. des Wassers dabei auch noch außer Acht gelassen ...)
    Anmerkung hierzu:
    natürlich gilt das für die Kalibrierung mit (Leitungs-)Wasser

    die Flüssigkeit, mit der man kalibriert, ist ziemlich egal (solange sie nicht dickflüssig ist), ich nehme grundsätzlich Leitungswasser für die Kalibrierung

    die Dichteunterschiede sind bei üblichen Raumtemperaturen nicht signifikant
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  6. #6
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    Zitat Zitat von Matthias Beitrag anzeigen
    ... die Dichteunterschiede sind bei üblichen Raumtemperaturen nicht signifikant
    Sorry @Matthias - Weit gefehlt!

    Die Auswirkung dieser Dichteunterschiede ist nicht zu vernachlässigen!
    Das von mir weiter oben angeführte Beispiel (mit den gepaarten Pumpen zum Dosieren der beiden Calcium Komponenten) belegt dies ja nun wirklich ganz eindeutlich!

    Zur Erinnerung:
    Bei mir lagen die letztlich gefundenen Werte dann bei:
    - Ca1 => P1 => 39,2 ml/min, und
    - Ca2 => P2 => 37,3 ml/min

    Bei bis zu 10 maligen Dosiervorgängen pro Tag, und dies über 14 Tage hinweg, kommen ganz beträchtliche Volumenunterschiede zusammen!
    Sage mir noch einer, das sei nicht von belang ...
    Geändert von Ramirezi (02.03.2018 um 07:22 Uhr)

  7. #7
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    Ich habe die Diskussion verfolgt und wollte mich hierzu eigentlich nicht zu Wort melden. Ich bin auch gerne kritisch aber der Tonfall ist freundlich gesagt etwas gewagt.
    Ich habe bei meinem Doser jede Pumpe mit der Flüssigkeit kalibriert die auch darüber dosiert wird. Abweichungen bei gleicher Menge kann ich, selbst nach 5000ml Verbrauch, auch mit einer Apothekerwaage nicht feststellen. Es gibt andere Kritikpunkte aber fehlerhafte Dosiermengen kommen definitiv nicht vor.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Ramirezi Beitrag anzeigen
    Sorry @Matthias - Weit gefehlt!

    Die Auswirkung dieser Dichteunterschiede ist nicht zu vernachlässigen!
    Das von mir weiter oben angeführte Beispiel (mit den gepaarten Pumpen zum Dosieren der beiden Calcium Komponenten) belegt dies ja nun wirklich ganz eindeutlich!

    Zur Erinnerung:
    Bei mir lagen die letztlich gefundenen Werte dann bei:
    - Ca1 => P1 => 39,2 ml/min, und
    - Ca2 => P2 => 37,3 ml/min

    Bei bis zu 10 maligen Dosiervorgängen pro Tag, und dies über 14 Tage hinweg, kommen ganz beträchtliche Volumenunterschiede zusammen!
    Sage mir noch einer, das sei nicht von belang ...
    Dass die Dichteunterschiede nicht relevant sind bezog sich auf die Kalibrierung mit Wasser.
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  9. #9
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    OK @Matthias, und danke sehr für die Richtigstellung!
    Es ist beim Schreiben (und lesen) sicher nicht immer so ganz einfach, die Aussagen des jeweils Anderen zu verstehen, und richtig zu interpretieren ...

    Happy Reefing,
    Udo
    Geändert von Ramirezi (05.03.2018 um 16:48 Uhr)

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