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Thema: Belastbarkeit der S1-4 Ausgänge

  1. #11
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    Danke. Die sehen irgendwie besser aus muss ich sagen. Bin mal gespannt was der Verkäufer zu meinem Fehler sagt.
    Ein zweites Ventil vor der Osmoseanlage überlege ich gerade auch. Zur Sicherheit. Leider ist das im Nebenraum. Nicht so einfach zu verkabeln.
    Spülventil automatisieren wäre auch ganz nifty...

  2. #12
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    Das Ventil war im Inneren angerostet und die Rostkrümel haben es verstopft.

  3. #13
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    Hallo Tilman
    Das ist jetzt nicht wahr, oder. Die Bauteile selbst dürften eigentlich nicht rosten, da auch für Trinkwasser zugelassen. Vermutlich kam bei der Produktion/Zusammenbau ein Metallspan o.ä in das Ventil. Das darf eigentlich nicht passieren.

    Gruss Pit

  4. #14
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    Die Verzinnung von dem Ferritkern hatte Löcher. Ganz klar ein Produktionsproblem.

    PS: Falls noch Zweifel daran bestehen wo man seine Magnetventile auf keinen Fall kaufen soll:
    Unsere Kunststoffmagnetventile sind nicht für den Einsatz von deionisiertem, partikelfreiem Wasser mit wenig gelösten Mineralien geeignet. Dieses Wasser greift die Metallteile des Ventils an. Daher können wir Ihnen leider keinen Ersatz zur Verfügung stellen.
    Ja klar dieses böse Osmosewasser frisst sich innerhalb von Stunden oder Tagen durch eine Korrosionsbeständige Beschichtung, frisst tiefe Löcher rein, verkrustet das ganze Metallteil mit Rost und verfärbt den Kunststoff darum rostfarben und verteilt haufenweise Rostkrümel im ganzen Ventilgehäuse.
    Ein zweites Ventil das den selben aggressiven superkorrosiven Kräften von Dihydrogenmonoxyd ausgesetzt war ist völlig unbeeindruckt.
    Ganz witzig auch, empfohlen wurde mir 50 Euro teures Edelstahlventil für korrosive Flüssigkeiten. Ich habe extra Plastik gewählt weil ich eben kein Metall an meinem Wasser haben will.

    PPS: Nach einer ziemlich bissigen Antwort auf obige Frechheit bekomme ich ein Ersatzventil zugeschickt. Aus "Kulanz". Sie werden aber keine weitere Garantie für VE-Wasser übernehmen. Fair enough, ich rechne bestenfalls mit ganz geringen Langzeitschäden. Ich muss die Dinger halt im Auge behalten.
    Geändert von TilmanBaumann (06.09.2017 um 13:37 Uhr) Grund: Verkäuferantwort 2.

  5. #15
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    Die Bauteile selbst dürften eigentlich nicht rosten, da auch für Trinkwasser zugelassen.
    Diese Vermutung ist falsch. Demineralisiertes Wasser ist um ein Vielfaches aggressiver als Trinkwasser. Je nach Leitwert müssen Kunststoffe oder Edelstähle verwendet werden.
    Das geht so weit, daß Wasser mit Leitwerten kleiner 8 µS/cm nicht mehr mit den üblichen V2A-Stählen (1.4301) händelbar ist, da auch dieser ausgewaschen wird. Für diese Wasserqualitäten geht dann nur noch Kunststoff oder V4A (1.4404/1.4571). Buntmetalle jeder Art scheiden komplett aus.

    Ja klar dieses böse Osmosewasser frisst sich innerhalb von Stunden oder Tagen durch eine Korrosionsbeständige Beschichtung, frisst tiefe Löcher rein, verkrustet das ganze Metallteil mit Rost und verfärbt den Kunststoff darum rostfarben und verteilt haufenweise Rostkrümel im ganzen Ventilgehäuse.
    Grundsätzlich kann das passieren, allerdings normalerweise nicht innerhalb von Tagen. Wobei ich in der verlinkten Beschreibung nichts von einer Beschichtung finden kann. Fakt ist, daß - je nach Leitwert - auch V2A rosten kann und höhere Temperaturen das begünstigen.
    Ein Trinkwasserventil ist nicht grundsätzlich auch für Osmosewasser geeignet bzw. die meisten Ventile sind es nicht. Es geht halt nur irgendwie und eine Weile.

  6. #16
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    Langfristig muss ich mich wohl auf Probleme einrichten. Aber das Teil war ganz klar schon lange am rosten. Viel zu verkrustet um innerhalb von Stunden passiert zu sein.

  7. #17
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    Ich habe lange gesucht nach bezahlbaren mediengetrennten Kleinspannungsventilen. Ich bin nicht genug Experte um zu beurteilen welche davon wirklich für de-ionisiertes Wasser geeignet sind. Die bei denen es wirklich klar war waren extrem teuer.

    Ich habe aber eine ziemlich sinnvolle Bezugsmöglichkeit gefunden. Und zwar die Tunze Ventile für den Osmolator. Immer noch teuer aber Tunze vertraue und immer noch etwa halb so teuer wie vieles das ich gesehen habe.

    Jetzt muss ich nur noch eine kleine Platine bauen mit halbwegs kräftigen FET und flyback Dioden...

    Apropos. Das neue Ersatzventil von dem Shop war auch komplett verrostet. Das hat also gar nichts mit dem Wasser zu tun.
    Ich konnte nicht mehr den Ventilkörper tauschen also habe ich es auseinander genommen um die Teile zu tauschen. Da waren meine alten Polierten Ventilteile noch in besserem Zustand.

  8. #18
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    Hallo TilmanBaumann,

    ich benutze seit über 5 Jahren diese Ventile für meine Osmoseanlage
    http://www.iemgmbh.de/umkehrosmose-s...ngewinde-p-346

    und es laufen min. 400 Liter wöchendlich durch und schalten seither zuverlässig.

    Grüße
    Berni

  9. #19
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    Das geht schon. Ist halt wieder ein Ventil das Theoretisch nicht geeignet ist aber praktisch halt doch gut funktioniert.
    Ich habe zwar eine Versicherung gegen Wasserschäden, aber...

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